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Ein Schwimmtrainingslager endet nicht mit der Abreise. Erst durch eine strukturierte Nachbereitung lassen sich Trainingsumfänge, technische Fortschritte und organisatorische Erkenntnisse langfristig nutzen.
Gerade im Schwimmsport, mit hohen Trainingsumfängen und mehreren täglichen Wasserzeiten, ist die Nachbereitung ein wichtiger Bestandteil der Trainingssteuerung. Dieser Leitfaden zeigt, welche Aspekte nach einem Schwimmtrainingslager ausgewertet werden sollten und wie Vereine daraus nachhaltige Erkenntnisse gewinnen.
Die Nachbereitung eines Schwimmtrainingslagers umfasst die systematische Auswertung sportlicher und organisatorischer Aspekte nach der Rückkehr.
Ziel ist es, Trainingseffekte zu sichern, Erfahrungen zu reflektieren und Erkenntnisse in den weiteren Saisonverlauf zu übertragen.
Die Nachbereitung ist im Schwimmsport besonders wichtig, da Trainingslager häufig mit hohem Umfang und intensiver Belastung verbunden sind.
Ohne gezielte Nachbereitung besteht die Gefahr, dass:
Trainingseffekte nicht nachhaltig genutzt werden
Belastungen falsch eingeordnet werden
organisatorische Erkenntnisse verloren gehen
Eine strukturierte Nachbereitung hilft, den Trainingslager-Effekt langfristig wirksam zu machen.
Nach dem Schwimmtrainingslager sollten Trainingsumfang, Intensität und technische Entwicklungen ausgewertet werden.
Typische sportliche Aspekte:
tatsächlich absolvierter Trainingsumfang
Belastungsverträglichkeit der Athletinnen und Athleten
technische Fortschritte
Umsetzung der definierten Trainingslager-Ziele
Diese Auswertung bildet die Grundlage für die nächsten Trainingsphasen
Die Belastungssteuerung ist ein zentrales Element der Nachbereitung, insbesondere nach Trainingslagern mit mehreren täglichen Wasserzeiten.
In der Nachbereitung wird überprüft:
wie Athleten auf den Trainingsumfang reagiert haben
ob Regenerationsphasen ausreichend waren
welche Anpassungen im Anschluss sinnvoll sind
Gerade im Jugendbereich ist diese Einordnung entscheidend für die weitere Trainingsplanung.
Feedback von Athleten, Trainern und Betreuern liefert wertvolle Hinweise zur Trainingsgestaltung und Organisation.
Typische Feedback-Themen:
Trainingsintensität und Tagesstruktur
Wahrnehmung von Wasserzeiten und Pausen
organisatorische Abläufe
allgemeines Wohlbefinden
Feedback hilft, subjektive Eindrücke mit objektiven Trainingsdaten zu verbinden.
Neben den sportlichen Inhalten sollten auch organisatorische Abläufe reflektiert werden.
Typische organisatorische Punkte:
Qualität und Verlässlichkeit der Wasserzeiten
Abläufe in Schwimmhalle und Unterkunft
Tagesstruktur und Wege
Kommunikation und Betreuung
Diese Erkenntnisse sind besonders wertvoll für zukünftige Schwimmtrainingslager.
Erkenntnisse aus dem Schwimmtrainingslager sollten dokumentiert und gezielt in den Trainingsalltag integriert werden.
Beispiele:
Anpassung von Trainingsumfängen
Modifikation technischer Schwerpunkte
Optimierung der Planung zukünftiger Trainingslager
bessere Abstimmung von Wasserzeiten und Regeneration
So wird das Trainingslager Teil eines langfristigen Entwicklungsprozesses.
Häufige Fehler sind eine fehlende Auswertung oder eine zu schnelle Rückkehr zum normalen Trainingsbetrieb.
Typische Fehler aus der Praxis:
keine systematische Auswertung
fehlende Dokumentation
Erkenntnisse werden nicht weiterverfolgt
organisatorische Erfahrungen gehen verloren
Diese Fehler lassen sich durch einfache, strukturierte Nachbereitung vermeiden.
Die Nachbereitung liegt in der Regel beim Trainerteam, häufig in Abstimmung mit Vereinsverantwortlichen.
Bei größeren Gruppen oder mehreren Leistungsstufen ist eine gemeinsame Nachbereitung besonders sinnvoll, um unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.
Die Nachbereitung bildet den Abschluss des organisatorischen Prozesses eines Schwimmtrainingslagers und schließt den Kreis aus Planung, Zieldefinition, Auswahl, Vorbereitung und Durchführung.
➡️ Zurück zur Übersicht zum Leitfaden zur Organisation von Schwimmtrainingslagern.

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